Herzlich willkommen

Sommerkonzert, Sonntag, 16. August 2020

Konzertort: Pfarrkirche Ansfelden
Beginnzeiten: 18.00 und 19.30 Uhr


"Starke Frauen"

Galimathias Musicum
Nina Pohn, Violine
Peter Trefflinger,
Basso di Viola
Johannes Maria Bogner,
Cembalo

Girolamo Frescobaldi: Toccata
Isabella Leonarda: Sonata Duodecima   
Johann Jakob Froberger: Partita auff die Mayerin
Giovanni Antonio Pandolfi-Mealli: Sonata Sesta „La Vinciolina“
Girolamo Frescobaldi: Ricercar

Heinrich Ignaz Franz Biber:
Rosenkranzsonate XIV „Mariä Himmelfahrt“

Auszug aus der aktuellen Verordnung bzgl. Veranstaltungen: (Stand 29. Mai 2020)
Beim Betreten von Veranstaltungsorten gemäß Abs. 6 in geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Dies gilt nicht, während sich die Besucher auf den ihnen zugewiesenen Sitzplätzen aufhalten.
Eventuelle Änderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben!


Anmeldung zu diesem Konzert

Telefonisch unter 0650/4143969
oder online hier:


Im 2019 gegründeten Ensemble Galimathias musicum steht die Balance aus lustvoll-sinnlichem Zugang und ernsthafter Auseinandersetzung mit Klangsprache und Instrumentarium vergangener Jahrhunderte im Zentrum. Unerhörte Raritäten werden im Moment lebendig, vermögen durch ihre frische Klanglichkeit zu überraschen, zu erschüttern, „des Zuhörers Gemüth zu bewegen“.
Nina Marie-Anne Pohn wurde 1992 in Vöcklabruck geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 6 Jahren. Studien führten sie an die Anton Bruckner Privatuniversität zu Josef Sabaini und Sabine Nova sowie an die Kunstuniversität Graz zu Maighread McCrann. Ihre Liebe zur Barockmusik entdeckte Nina schon sehr früh und so begann sie 2012 Barockvioline an der Anton Bruckner Privatuniversität zu studieren. Als langjährige Studentin von Michi Gaigg wurde ihr 2016 der „Heinrich Gleißner Förderpreis“ verliehen.  Sie ist Preisträgerin des „Internationalen Biber Wettbewerbs 2019“ und befindet sich derzeit im Masterstudium bei Elisabeth Wiesbauer (ABPU) und Susanne Scholz (KUG). Nina ist Mitglied in diversen Orchestern wie dem L’Orfeo Barockorchester und substituiert regelmäßig bei der Camerata Salzburg und dem Bruckner Orchester Linz. Seit 2016 unterrichtet sie am OÖ Landesmusikschulwerk.

Geboren in Steyr, studierte Peter Trefflinger Violoncello bei J. Chronopoulos und M. Dallinger, sowie Barockcello bei J. Zwicker und C. Pottinger-Schmidt. Meisterkurse ließen ihn mit Musikerpersönlichkeiten wie Philippe Muller, Christopher Coin und Kurt Neuhauser zusammentreffen. Engagements in zahlreichen Orchestern auf Originalinstrumenten wie L`Orfeo Barockorchester Linz, Concentus Musicus Wien, Collegium Marianum Prag, Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques, Wiener Akademie u.a. führten ihn über Europa hinaus nach Nord- und Südamerika sowie nach Japan und zu zahlreichen Festivals wie z.B. Salzburger Festspiele, Styriarte, Brucknerfest Linz, Haydn Festival Eisenstadt, Folle Journée Nantes, Händel Festspiele Halle etc. Die Kammermusik bildet einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit. Er war Gründungsmitglied des Quadriga Consort, arbeitet mit Ars Antiqua Austria sowie der Neuen Hofkapelle Graz zusammen.

Johannes Maria Bogner studierte bei Liselotte Brändle, Kenneth Gilbert und Nikolaus Harnoncourt am Salzburger Mozarteum sowie an der State University of New York at Stony Brook, USA bei Arthur Haas. Er besuchte Meisterkurse bei Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Bob van Asperen. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er u. a. mit der Camerata Salzburg, Musica Antiqua Köln oder "Les Musicien de Louvre" in ganz Europa, den USA, Kanada und Israel. Johannes Maria Bogner, der französische Cembalomusik des 18. Jahrhunderts ebenso eingespielt hat wie Werke von G.Frescobaldi, Sonaten von Scarlatti oder Werke Johann Jacob Frobergers, war zudem für 20 Jahre – seit dessen Gründung – Cembalist des L'Orfeo Barockorchesters, mit dem er international als Solist wie auch Continuomusiker auftrat. Zweifacher Pasticciopreisträger mit den CDs, D.Scarlatti, "Sonatas" und J.J.Froberger, "Froberger´s Traces",eingespielt am Clavichord bei fra bernardo.  Zwischen 1992-98 erfüllte Johannes Maria Bogner einen Lehrauftrag für Korrepetition und historische Aufführungspraxis am Mozarteum Salzburg und unterrichtet derzeit Cembalo an der Universität für Musik in Wien.

 





 



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